Häufige Fragen

Wir beantworten Ihre Fragen im Umgang mit Corona


è Spirale der Angst:

 

Häufig wird angenommen, dass die Angst endlos weiter ansteigt und sie so groß wird, dass man sie nicht mehr aushalten kann, im schlimmsten Falle das Gefühl hat, daran versterben zu müssen. Durch Vermeidung der angstauslösenden Situationen nimmt die Angst zunächst sofort ab, was zur Erleichterung führt. Langfristig gesehen verstärkt das Vermeidungsverhalten aber die Angst, sodass sich die Angst auch auf andere Situationen, die vorher noch als ungefährlich empfunden wurden, ausweiten kann. Dies führt im Alltag zu immer weniger Handlungsspielraum, Isolation und dem Gefühl, vor Angst wie gelähmt zu sein. Entgegen unserer Erwartung steigt Angst nicht unaufhaltsam an. Es kommt im Verlauf der Angstreaktion zu einer Gewöhnung des Körpers und der Psyche an die Angst, wenn ich mich mit der Angst konfrontiere und sie nicht vermeide. Wiederhole ich die Konfrontation in kleinen Schritten ohne zu vermeiden, dann ist beim nächsten Mal die Angst nicht mehr so groß.

 

Teufelskreis:

 

Angst, an einer schweren Erkrankung zu leiden Beobachtung des Körpers (Herzschlag, Atmung, Schmerzen) Verstärkung der Angst Vermehrt körperliche Symptome (Herzschlag wird schneller, Haut wird empfindlicher, Schmerzen werden mehr, Atmung wird schneller) Katastrophenphantasien (Angst vor dem plötzlichen Tod) Verstärkung der körperlichen Symptome

vermehrte Überzeugung, an einer schlimmen Erkrankung zu leiden Angst an einer schweren Erkrankung zu leiden.





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  1. Hotline

Die gegenwärtige Situation ist für uns alle neu und ungewiss. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen des Coronavirus lassen sich aus heutiger Perspektive kaum überblicken. Es ist daher völlig nachvollziehbar, dass Sie sich um Ihren Arbeitsplatz und Ihre ökonomische Situation Gedanken machen. Versuchen Sie dies konstruktiv für sich zu nutzen. Sie haben die Möglichkeit sich über unsere Hotline an unseren Sozialdienst zu wenden, der Sie konkret über Ihre Rechte und Möglichkeiten informiert und Ihnen in bestimmten Bereichen (z.B. Antragsstellungen) Hilfestellung geben kann. Da viele wirtschaftliche Fragen noch nicht geklärt sind, ist es darüber hinaus wichtig zu lernen mit der bestehenden Ungewissheit besser umgehen zu können. In unserer Rubrik „Selbsthilfe“ finden Sie dazu Übungen zur Angst- und Stressreduktion, sowie zur Schlafhygiene. Sollte Ihnen dies nicht ausreichen oder nicht weiterhelfen, haben Sie die Möglichkeit über unsere Hotline mit einem Mitarbeiter Kontakt aufzunehmen.


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  1. Selbsthilfe
  2. Hotline

Das Gefühl eingesperrt zu sein oder alleine zu sein wird dieser Tage für viele Menschen eine Herausforderung darstellen. Andererseits bringt diese Zeit vielleicht auch Chancen für Sie mit sich, weil Sie nun Zeit für Dinge haben, die Sie schon lange Zuhause erledigen wollten.

Mit am Wichtigsten für unser Wohlbefinden ist es aktiv zu bleiben. Aktivität hilft gegen depressive Gefühle, wie Antriebsarmut und negatives Denken. Um aktiv zu bleiben hilft es sich eine feste Tagesstruktur zu überlegen mit geregelten Mahlzeiten und festen Aufgaben. Schreiben Sie sich einen Stundenplan, wo Sie die Aufgaben für die ganze Woche festlegen. Vergessen Sie nicht sich Zeiten einzuräumen, wo Sie sich ausruhen können. Lieber zwei Aufgaben am Tag weniger planen, als 5 Aufgaben zu planen, aber nur 4 davon zu schaffen. 3 geplante Aufgaben pro Tag und diese dann geschafft zu haben, hinterlässt ein positiveres Gefühl, als eine nicht geschaffte Aufgabe.

Machen Sie sich eine Liste von Dingen, die Sie schon lange erledigen wollten (z.B. Frühjahrsputz, Reparaturen, Kreativarbeiten, Post, Lesen, eine neue Sprache lernen, Musik machen etc.).

Inaktivität führt zu vermehrtem Grübeln und dem Gefühl nichts geschafft zu haben. Es entstehen Schuld- und Schamgefühle, Gefühle der Wertlosigkeit, die wiederum den Antrieb weiter reduzieren. Aktiv bleiben oder wieder aktiv werden führt hingegen zu einem positiveren Gefühl.

Versuchen Sie negative Gedanken zu stoppen, damit diese Sie nicht am Aktivsein hindern. Techniken zum Gedankenstop finden Sie in unserer Rubrik Selbsthilfe.


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  1. Selbsthilfe

Vielleicht ist es für Sie eine Möglichkeit sich Ihren Angehörigen näher zu fühlen, wenn Sie etwas für Sie gestalten (z.B. einen Pullover für das Enkelkind stricken, nähen; Videos oder Fotocollagen von den Enkelkindern für die Großeltern erstellen, sich Briefe schreiben).

Über Videochats (z.B. Whatsapp, Skype) ist es möglich sich live zu sehen und Anteil an dem Leben der Anderen zu haben. Manchen kann es helfen sich an schöne gemeinsame Aktivitäten zu erinnern, indem man z.B. Fotos anschaut oder am Telefon sich darüber austauscht. Anderen hilft es mehr gemeinsame Aktivitäten für die Zukunft zu planen.

Für weitere Anregungen gegen das Gefühl der sozialen Isolation schauen Sie auch gerne unter Selbsthilfe>Ängste und Sorgen>Einsamkeit. Bezüglich weiterer Möglichkeiten der Kontaktgestaltung mit den Angehörigen können wir Sie auch gerne telefonisch über unser familientherapeutisches Angebot beraten.


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  1. Selbsthilfe

Einen geliebten Menschen zu verlieren kann unterschiedlich belastende Gefühle in uns auslösen. Hinzu kommt, dass soziale Kontakte und Trauerfeiern, die uns bei der Bewältigung der Trauer in der Regel helfen, aufgrund der Coronakrise äußerst eingeschränkt sind. Wenn wir trauern durchlaufen wir mal mehr, mal weniger ausgeprägt, verschiedene Phasen:

 

 

Phasen der Trauer*:

Ø  Betäubungsphase: Ohnmachtserleben, Anfälle von Panik, Wut, irgendwie funktionieren müssen

 

Ø  Phase der Sehnsucht/Suche: Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Frieren, Appetitlosigkeit, intensive schmerzliche Gefühle, Grübeln, Zorn, Wahrnehmen des Verstorbenen

 

Ø  Phase der Desorganisation und Verzweiflung: Tiefe Verzweiflung, Wahrnehmung alles sei verloren, Depression, Apathie

 

Ø  Phase der Reorganisation: Akzeptanz, dass der Verlust von Dauer ist; alte Muster des Denkens, Handelns und Fühlens müssen abgelegt werden; neue Lebensperspektiven werden entwickelt.


angelehnt an Edward John Mostyn Bowlby

 

Reden Sie über ihre Gefühle mit Ihnen vertrauten Personen. Erkennen Sie Ihre Gefühle an. Setzen Sie sich Grübelzeiten (siehe „Selbsthilfe“). Suchen Sie sich Ablenkung. Behalten Sie eine feste Tagesstruktur bei. Es gibt auch die Möglichkeit an den Verstorbenen einen Brief zu schreiben (was wollten Sie noch der betreffenden Person sagen, was haben Sie an der Person besonders geschätzt, was werden Sie vermissen, sind Sie vielleicht auch wütend auf die Person, können Sie sich von der verstorbenen Person verabschieden?)

Schenken Sie positiven Dingen, egal wie klein sie sind, mehr Aufmerksamkeit in ihrem Alltag. Sie dürfen trotz Trauer auch Freude empfinden!

Wenn Sie Angst haben, die Person zu vergessen, dann legen Sie bestimmte Tage fest, an denen Sie sich bewusst an die verstorbene Person erinnern wollen.


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  1. Hotline

Jeder Mensch reagiert anders auf die derzeitigen Sicherheitsmaßnahmen und den damit verbundenen Sorgen. Das bedeutet auch, dass jeder Mensch unterschiedliche Bedürfnisse bei der Bewältigung dieser Situation hat. Häufig entstehen Konflikte dadurch, dass man sich mit seinen eigenen Bedürfnissen nicht ausreichend wahrgenommen fühlt und man sich wünscht, dass das Gegenüber mehr auf diese Bedürfnisse eingeht. Während der eine in der derzeitigen Situation sich vielleicht mehr Zuwendung wünscht, benötigt der andere vielleicht mehr Ruhezeiten. Dies führt dann häufig zu Gereiztheit und Unzufriedenheit, vor allem, weil oft Bewertungen damit verbunden sind, wie „die/der andere unterstützt mich nicht richtig, weil sie/er mich nicht genug liebt“.Meist bestehen aber einfach unterschiedliche Bedürfnisse, die keinen Rückschluss auf die Wertigkeit der einen für die andere Person ziehen lassen. Versuchen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse und die des anderen nebeneinander stehen zu lassen. Übernehmen Sie Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse und schauen Sie, was Sie selbst brauchen, um ihnen gerecht zu werden. Dazu gehört auch sich Freiräume zu schaffen, sich selbst etwas Gutes zu tun.Überlegen Sie für sich, was Sie unabhängig von anderen für sich tun können, um zu entspannen und sich zu beruhigen. Für Anregungen schauen Sie auch noch einmal unter unserer Rubrik „Selbsthilfe“ nach. Sind Kinder involviert, ist es hier vor allem wichtig klare Tagesstrukturen zu schaffen und den Kindern eine Orientierung zu bieten. Verteilen Sie Aufgaben, setzen Sie sich als Familie zusammen und erarbeiten Sie einen Stundenplan, der feste Zeiten für Spielen, Essen, Schlafen und das Erledigen bestimmter Aufgaben vorsieht und benennen Sie möglichst konkret Verantwortlichkeiten für jeden.Für eine telefonische Beratung steht Ihnen hier auch unser familientherapeutisches Angebot zur Verfügung.

Füllen Sie den unten verlinkten Gesundheitsfragebogen aus.


Auswertung: Addieren Sie die Zahlen Ihrer jeweiligen Antworten. Bei einem Ergebnis von 6-9 empfehlen wir die persönliche Kontaktaufnahme, ab einem Ergebnis von 9-12 ist dringend eine weitere Abklärung empfohlen.

Zusätzlich sind auch folgende Fragen für eine Einschätzung von Bedeutung:

-       Bestehen lebensmüde Gedanken?

-       Gab es schon einmal Suizidabsichten?

-       Kommt es zu selbstverletzendem Verhalten?

-       Werden vermehrt Alkohol/Drogen konsumiert?

-       Werden alltägliche Aufgaben vernachlässigt (Körperhygiene, regelmäßige Mahlzeiten, Müll nicht mehr entsorgen, nicht mehr aus dem Bett/vom Sofa aufstehen)?

-       Werden soziale Kontakte vernachlässigt (nicht mehr ans Telefon gehen, Kontakte nicht mehr erwidern)?

-       Kommt es vermehrt zu Panikattacken oder Wutausbrüchen, starker Gereiztheit?

 

Wenn Sie eine oder mehrere Fragen davon mit „Ja“ beantworten, dann empfehlen wir Ihnen ebenfalls dringend eine Kontaktaufnahme mit uns!

Belastende Gefühle wie Wut und Ärger gehören zum Zusammenleben dazu. Sie dienen dem Aufzeigen von Grenzen und der Wahrung der eigenen Bedürfnisse und damit der Sicherung unserer Existenz. Jedes Individuum hat unterschiedliche Bedürfnisse, die jeweils auf die durchaus anderen Bedürfnisse eines anderen Menschen treffen. Daraus entstehen Konflikte. Jedesmal, wenn unterschiedliche Bedürfnisse aufeinandertreffen, gilt es für sich selbst abzuwägen, wie wichtig es ist, das eigene Bedürfnis über das des anderen zu stellen oder vom anderen zu erwarten, dass dieser dem eigenen Bedürfnis nach handelt. Letzteres führt sehr häufig zu Enttäuschungen. Versuchen Sie das Bedürfnis des anderen zu verstehen, ohne es zu bewerten. Bewertungen führen häufig zu einer Negativbetrachtung der Beziehung zueinander: „Die/Der andere möchte ihre/seine Ruhe, weil sie/er mich nicht mehr mag. Belassen Sie es erst einmal bei der Feststellung: „Die/Der andere braucht jetzt ihre/seine Ruhe.“ Fragen Sie sich dann, was Sie brauchen, um Ihre eigenen Bedürfnisse, unabhängig von der anderen Person, anerkennen und erfüllen zu können oder auch mal zurückstellen zu können.

Achten Sie darauf, wie Sie Ihre Bedürfnisse in Kontakt bringen. Es macht einen Unterschied, ob ich sage: „Ich brauche etwas mehr Ruhe, mir ist die Musik zu laut“ oder „Du musst jetzt die Musik leise machen!“. Im Falle der ersten Aussage sende ich eine Ich-Botschaft, die sich auf mein Bedürfnis bezieht und damit weniger beim Gegenüber als Druck/Appell ankommt. Um erst einmal einen klaren Kopf zu bekommen ist es manchmal notwendig die Situation kurz zu verlassen. Das ist keine Flucht, sondern eine Deeskalation. Manchmal helfen 5 Minuten Auszeit (z.B. im Badezimmer, Balkon, Arbeitszimmer, Küche), um den ersten Ärger verfliegen zu lassen. Sie können dabei auch beispielsweise eine Atemübung machen. Es kann sein, dass Sie nach kurzer Zeit die Situation schon mit anderen Augen betrachten, als noch kurz zuvor.

Ist man ohnehin schon angespannt, dann reicht manchmal nur eine Kleinigkeit, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Achten Sie deshalb insgesamt mehr auf sich, sorgen Sie immer wieder für Ruhezeiten und fragen Sie sich, wie es Ihnen geht, und was Sie brauchen. Dadurch lässt sich Ärger meist schon im Vorfeld reduzieren. Oft gibt es auch Frühwarnsignale (innere Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Hunger), die Vorzeichen von Anspannung und Ärger sein können. Nehmen Sie diese Signale bewusster wahr und reagieren Sie rechtzeitig darauf. Wenn Sie mit Kindern leben, ist es hier vor allem wichtig klare Tagesstrukturen zu schaffen und den Kindern eine Orientierung zu bieten. Verteilen Sie Aufgaben, setzen Sie sich als Familie zusammen und erarbeiten Sie einen Stundenplan, der feste Zeiten für Spielen, Essen, Schlafen und das Erledigen bestimmter Aufgaben vorsieht und benennen Sie möglichst konkret Verantwortlichkeiten für jeden. Sie können den Stundenplan gemeinsam gestalten und die Kinder dadurch mehr miteinbeziehen. Machen Sie deutlich, wann gemeinsame Aktivitäten stattfinden sollen und wann jeder für sich eine Auszeit hat. Viele Reparaturen im Haushalt oder Bastelarbeiten (z.B. Fotoalben erstellen) sind vielleicht im Alltag liegen geblieben, für die jetzt viel Zeit übrig sein kann. Planen Sie dies in Ihren Stundenplan einfach mit ein. Manchmal kann es helfen klare Regeln für das gemeinsame Zusammenleben zu erstellen und diese aufzuschreiben und vielleicht bunt gestaltet an einem zentralen Ort im Zuhause aufzuhängen.


Weitere Tipps finden Sie zum Beispiel auch unter: https://www.essen.de/leben/familien_1/coronavirus_tipps_fuer_eltern.de.html Darüber hinaus steht Ihnen unser familientherapeutisches Angebot zur Beratung zur Verfügung.

Wir können sehr gut nachvollziehen, wenn diese Zeit Sie so stark belastet, dass Sie sich einen ambulanten Therapieplatz wünschen. Sollten Sie unter Suizidgedanken leiden, melden Sie sich bitte umgehend in der für Sie zuständigen Psychiatrischen Abteilung. Die Kontaktaufnahme ist 24h/Tag, 7 Tage pro Woche möglich. Für einen ambulanten Therapieplatz können Sie Ihre Krankenkasse bitten Ihnen eine aktuelle Therapeutenliste zukommen zu lassen. Bei den niedergelassenen Therapeuten wird zwischen psychologischen Psychotherapeuten und ärztlichen Psychotherapeuten unterschieden. Bei Letzteren ist es möglich auch Medikamente verordnet zu bekommen. Niedergelassene Therapeuten haben unterschiedliche Möglichkeiten der Abrechnung über die Krankenkasse, über das Kostenerstattungsverfahren oder privat als Selbstzahler. Die Haupttherapierichtungen sind Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie bzw. Psychoanalyse.

Eine Psychotherapeutenliste aus Essen erhalten Sie HIER oder starten Sie eine Suche unter:

https://www.kvno.de/20patienten/10arztsuche/index.html oder

https://www.ptk-nrw.de/de/patienten/nrw-wbrpsychotherapeutensuche.html


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  1. Praxenverzeichnis

Informationen zur aktuellen Lage bezüglich Covid-19 einzuholen ist zunächst in dieser Situation ratsam, um sich über die von der Politik verordneten Maßnahmen, als auch die für Sie individuell wichtigen Schutzmöglichkeiten (z.B. evtl. bald vorhandenen Impfungen) auf dem aktuellsten Stand zu halten. Dies trägt nicht nur zu Ihrer Sicherheit bei, sondern gibt Ihnen auch die Möglichkeit auf die Informationen reagieren zu können und sich dadurch weniger hilflos zu fühlen. Achten Sie aber darauf, dass Sie Informationen nur aus vertrauensvollen Quellen beziehen (siehe hier auch hilfreiche medizinische Informationen). Wenn das Lesen der Nachrichten zu belastend wird, versuchen Sie dies auf ein- oder zweimal am Tag zu beschränken für jeweils einige Minuten und sich dann bewusst anderen Aktivitäten zuzuwenden. Reden Sie mit Ihnen vertrauten Personen über Ihre Sorgen und Ängste. Bezüglich der Angstbewältigung könnten unsere Materialien unter „Selbsthilfe“ weitere Anregungen geben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der persönlichen Beratung über unsere Telefonhotline.

Es ist verständlich, dass Sie sich große Sorgen machen angesichts der aktuellen Situation. Dies führt vielleicht dazu, sich nicht ernst genommen zu fühlen, sich hilflos zu fühlen und ärgerlich zu werden. Da es bei Menschen ohne Risikofaktoren (sehen Sie dazu auch „hilfreiche medizinische Informationen“) keinen Nutzen hat eine Testung durchzuführen, da ein positives Testergebnis keine Konsequenz für die Behandlung hat, wird davon i.d.R. abgesehen. Derzeit wird alles daran gesetzt, die vorhandenen medizinischen und personellen Ressourcen zu bündeln und dort einzusetzen, wo dringend gehandelt werden muss. Die vorhandenen Ressourcen sind begrenzt, sodass gut abgewogen werden muss, welches Vorgehen von Nutzen ist. Aktuell ist Erkältungszeit. Eine flächendeckende Testung aller Personen mit leichteren Erkältungssymptomen, ohne Risikofaktoren, würde viele Ressourcen erschöpfen, die an anderer Stelle, zum Beispiel bei der Intensivversorgung, dringend benötigt werden. Versuchen Sie dafür Verständnis zu haben. Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf, um Strategien zu entwickeln, wie Sie mit ihrer Wut und Ihren Sorgen einen guten Umgang finden können.


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  1. Hotline

Bitte nehmen Sie ihre Gefühle und Gedanken sehr ernst und holen sich umgehend Hilfe in der für Sie zuständigen Psychiatrischen Fachklinik oder wählen Sie direkt den Notruf ( 112 )

Der Kontakt ist 24h/Tag, 7 Tage/Woche erreichbar.

LVR-Klinikum Essen,
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie,
Virchowstr. 174,
45147 Essen,
Tel: 0201-7227-0
https://klinikum-essen.lvr.de/de/nav_main/erwachsene/klinik_fuer_psychiatrie_und_psychotherapie/ambulanzen/ambulanz/ambulanz_1.html

KEM | Evang. Kliniken Essen-Mitte gGmbH
Evang. Huyssens-Stiftung Essen-Huttrop
Henricistr. 92 45136 Essen
Kontakt Zentrale: Tel: +49 201 174-0
https://kem-med.com/evang-huyssens-stiftung-essen-huttrop/

Philippusstift
Hülsmannstraße 17
45355 Essen
Tel: +49 201 6400 0
https://www.contilia.de/einrichtungen/philippusstift/unsere-fachabteilungen/klinik-fuer-psychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatische-medizin1/leistungsspektrum.html#EINBLICKE

St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern
Essener Str. 31,
45529 Hattingen
Tel: +49 2324 46 2161
Fax: +49 2324 46 2198
https://www.contilia.de/notfall/psychiatrische-notfaelle.html 

Bitte folgen Sie nur den Anweisungen des behandelnden Arztes und Krankenhauspersonals oder Gesundheitsamtes. Informationen im Internet sind häufig unzuverlässig, haben häufig unklare Quellen und können Anweisungen enthalten, die für Sie u.U. gesundheits-schädlich werden können!

Wenn Sie vermuten sich infiziert zu haben, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren behandelnden Arzt oder Ärztin oder rufen sie das Bürgertelefon des Gesundheitsamt Essen unter der Tel.: (0201) 123 8888 an. Dort entscheidet sich, ob Sie getestet werden müssen und es werden mit Ihnen die weiteren Schritte besprochen, auch wo die Testung erfolgen soll. Falls Sie Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten, sollten Sie sich direkt an das Gesundheitsamt wenden Tel.: (0201) 123 8888, welches mit einer individuellen Befragung die persönlichen Maßnahmen empfehlen kann.